Anker und Mikropfähle

 

Verbausysteme ohne Rückverankerung – heute fast undenkbar. Mit der Erfindung des Verpressankers im Jahre 1958 hat Bauer den Spezialtiefbau revolutioniert. Baugruben ohne hinderliche Aussteifungen sind seither selbstverständlich. Sowohl Pfahlwände, Spundwände, Mixed-in-Place-Wände oder Schlitzwände, als auch steile Hänge, Stütz- und Kaimauern, werden heute mit Ankern gesichert. Der Einbau von Verpressankern ist für zahlreiche Baumaß nahmen eine technisch eleante, aber auch wirtschaftliche und vor allem baubetrieblich interessante Lösung. Ob temporär oder permanent, Einstab oder Litzenbündel, im Trockenen oder gegen drückendes Grundwasser, der Bauer Verpressanker ist in allen Bodenarten und in Fels einsetzbar. Erfahrene, laufend geschulte Bohrkolonnen, leistungsstarke Spezialgeräte und eine lückenlose Qualitätskontrolle gewährleisten eine zügige und technisch einwandfreie Herstellung des Bauer-Ankers.

 

Der BAUER Anker

 

Kurzzeitanker (Temporäranker)

Kurzzeitanker, als Stab- oder Litzenanker, vollständig oder teilrückbaubar, dienen der Sicherung von Verbauwänden bis zu einer Einsatzdauer von maximal zwei Jahren. Sie sind schnell einzubauen und besonders wirtschaftlich. Das Tragverhalten jedes An kers wird während des Abnahmevor-gangs geprüft und protokolliert. Litzen anker werden gerollt auf die Baustelle geliefert und sind somit auch unter beengten Verhältnissen einsetzbar.

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Daueranker (Permanentanker)

Daueranker sind Verpressanker mit einer Einsatzdauer über zwei Jahre und damit Bestandteil eines dauerhaften Bauwerks. Daueranker werden als Litzendaueranker oder Einstab-wellrohranker ausgeführt. Stahlzugglied und Ankerkopf sind durch besondere Maßnahmen gegen Korrosion geschützt. Jeder Hohlraum des Ankerkopfes wird mit dauerplastischer Korrosionsschutzmasse verfüllt.

Mikropfähle

Mikropfähle werden je nach Erfordernis als Einzelpfähle, Pfahlgruppen oder -wände bei Neubauten, Sanierungen oder Umbauten von Bauwerken eingesetzt. Bauer stellt Mikro pfähle von 114 mm bis 300 mm in verrohrten oder unverrohrten Bohrverfahren her. Der Pfahlschaft besteht dabei aus Zement-suspension, -mörtel oder Beton. Durch ein- oder mehrmaliges Nachverpressen kann die äußere Tragfähigkeit erhöht werden. Die innere Tragfähigkeit wird über Tragglieder aus Gewin-destahl oder Bewehrungskörben sichergestellt.