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Sprenglochbohrgerät HAUSHERR HSB 3000 - Gerätepremiere in der Mongolei

  • 26-11-2018
  •   BMA NewsClick

Drolshagen / Ulan Bator – Hausherr hat in enger Kooperation mit BTFE und dem ortsansässigen gemeinsamen Händler „Euro Khan LLC“ das erste Sprengloch-Bohrgerät in der Mongolei an einen Endkunden geliefert und übergeben. Nach dem etwa 7.500 km langen Transport auf einem Güterzug der Transsibirischen Eisenbahn fand Ende August 2018 auf dem Werkhof des Bohrunternehmens „Elgen Drilling LLC“ in Ulan Bator die feierliche Übergabezeremonie statt. Direkt im Anschluss wurde das Gerät zur 350 km nördlich gelegenen „Bayangol“ Eisenerzmine transportiert, wo in den darauffolgenden 10 Tagen die Inbetriebnahme durchgeführt wurde. Das Bedienpersonal des Kunden sowie die Mitarbeiter einer mongolischen Servicefirma wurden dabei ausführlich geschult. Die Arbeiter wurden sowohl theoretisch als auch praktisch mit dem Hydraulik- und Elektriksystem vertraut gemacht und gründlich in die Bedienung und Wartung eingewiesen. Ergänzend standen noch Fehlersuche und Troubleshooting auf dem Stundenplan. In der Bayangol Mine werden jährlich etwa 6 Mio. Tonnen Eisenerz durch Bohren und Sprengen gewonnen. Elgen Drilling ist hier neben weiteren Firmen als Subunternehmen mit Bohraufgaben betraut. Bei der HSB 3000 handelt es sich um ein modernes, robust konstruiertes Tieflochhammerbohrgerät der neuesten Generation, ausgestattet mit einem zweistufigen Hochdruckkompressor, welcher eine Luftmenge von 25 m³/min. bei einem Druck von 25 bar liefert.

 

Gebohrt werden Sprenglöcher mit einem Durchmesser von 165 mm bei einer Tiefe von 20 m. In den nur 2,5 Monaten bis heute war die HSB 3000 bereits 1000 Betriebsstunden im Einsatz und hat dabei eine Durchschnittsbohrleistung von 44 m pro Stunde erreicht, was angesichts des äußerst harten Eisenerzgesteins ein ausgezeichnetes Ergebnis darstellt.

 

In der mongolischen Provinz Selenge, nahe der russischen Grenze herrscht rauhes, trockenes, Steppenklima mit Temperaturen von -30°C im Januar bis hin zu +25° im Juli, was wiederum besondere Anforderungen an Mensch und Maschine stellt.