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KLEMM unterstützt Kampf gegen Coronavirus mit Gesichtsmasken aus dem 3D-Drucker

  • 27-04-2020
  •   BMA NewsClick

Auf Initiative von Roy Rathner, Geschäftsführer Vertrieb, unterstützt unsere Tochterfirma KLEMM Bohrtechnik GmbH mit gespendetem Material (PET-G, PVC-Folien) sowie 3D-Druckkapazitäten die Anstrengungen einer regionalen Maker-Szene im Kampf gegen das Corona Virus. Mit 3D-Druckern verschiedener Technologien und Hersteller werden aktuell die Fassungen für Gesichtsschilde hergestellt. Es wurden bereits Hunderte solcher Schilde hergestellt und Krankenhäuser, Arzt- und Zahnarztpraxen, Polizei, Feuerwehr in der Region damit ausgestattet. Die Schilde bestehen aus einer Fassung, einer durchsichtigen Folie und einem elastischen Textilband. Das Design geht zurück auf einen Vorschlag der Firma Josef Prusa, tschechische Republik (https://www.prusaprinters.org/).

 

 

Neben einem eigens entwickelten 3D-Spezialdrucker (KLEMM-Bot) verwendet KLEMM für die Herstellung der Rahmen einen Drucker des Typs "Craftbot 3" des ungarischen Herstellers "Craftunique LTD". Der Craftbot3-Drucker hat die Besonderheit, dass zwei Komponenten gleichzeitig gedruckt werden können. Klemm verwendet diesen Drucker normalerweise für die Produktion von Joystick-Zusatzteilen. Diese Add-ons werden für den Umbau von Minibaggern benötigt, wenn der Bohrgestänge-Manipulator Klemm HBR 120 etc. angebaut wird.

 

 

Die Produktionskapazität für dieses Teil beträgt etwa 50 Rahmen (als Teil des Gesichtsschutzes) pro Woche. Bereits 581 dieser Gesichtsschutzschilde konnten bis zum 07. April 2020 bereits über das Netzwerk "Ruhrgebi3d.de" (www.ruhrgebi3d.de) mit Sitz in Bochum, verteilt werden. Zusammen mit vielen freiwilligen Betreibern von 3D-Druckern wird dort die Zusammenarbeit koordiniert. Eines der vier Mitglieder bei Ruhrgebi3d, die das Projekt initiiert haben, ist Roy Rathner, der selbst mehrere 3D-Drucker besitzt.

 

 

 

Da der Druckprozess unbemannt ist, verbraucht der 3D-Druck im Prinzip keine personellen Ressourcen. Lediglich die Entnahme der fertigen Teile und das Nachfüllen des Kunststoff-Filaments erfordern einige Minuten menschlicher Anwesenheit. „Wir tun dies während des normalen Betriebs unserer Fabrik. Wir arbeiten bei KLEMM nicht in reduzierter / verkürzter Form. Die Produktion von Bohranlagen läuft auf normalem Niveau“, so Herr Rathner.

 

 

„Wir hoffen, dass wir mit dieser Maßnahme einen bescheidenen Beitrag zur Eindämmung der Ausbreitung des Virus leisten können. Niemand kann vorhersagen, wann diese Krise überwunden sein wird. Wir sind bereit, weiterhin unseren Beitrag zu leisten, solange es notwendig ist,“ versichert der Geschäftsführer Vertrieb der KLEMM Bohrtechnik GmbH.

Alle Fotos © KLEMM Bohrtechnik GmbH