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Die Geburtsstunde des Bauer-Maschinenbaus

  • 25-01-2019
  •   BMA NewsClick

Schrobenhausen – Zur Betreuung der im Spezialtiefbau eingesetzten Geräte, zu ihrer Anpassung an Baustellengegebenheiten und ihrer Reparatur unterhielt Bauer schon in den 1960er Jahren eine relativ große maschinentechnische Abteilung. Als dann mit der Entwicklung des Bauer-Injektionsankers im Jahr 1958 die vorhandenen druckluftgetriebenen Bohrgeräte aus dem Bergbau die Baustellenbedürfnisse nach Mobilität und Produktivität nicht mehr erfüllten, gab Dr. Karlheinz Bauer den Auftrag zur Entwicklung des ersten voll hydraulischen Universalbohrwagens UBW 01. 1969 wurde mit diesem Ankerbohrgerät der Bauer Maschinenbau geboren.

 

 

1976 folgte die Entwicklung der BG 7 – sie revolutionierte das verrohrte Großlochbohren so stark, dass in der Folgezeit die gesamte deutschsprachige Spezialtiefbaukonkurrenz diese Bohranlage erwerben wollte. Mit den weiteren Entwicklungen der BG 11 und BG 26 wurde die BG-Gerätereihe bald erweitert.

 

Eine völlig neue Herausforderung an die Maschinenbauingenieure kam mit der Entwicklung der ersten Bauer-Schlitzwandfräse: 1984 erhielt ein ausländischer Konkurrent den Auftrag zur Herstellung der Abdichtungswände am fränkischen Brombachsee rund 60 km südlich von Nürnberg.

 

Wiederum war es Karlheinz Bauer, der die Entwicklung und den Bau der eigenen Fräse so vehement vorantrieb, dass nach nur sechs Monaten zur Einweihung der neuen Werksanlage West – das heutige Werk Schrobenhausen – die eigene Fräse dem interessierten Fachpublikum gezeigt werden konnte.

 

Mit dieser Entwicklung wurden damals bereits entscheidende Erfindungen, wie der Klappzahn, der Antrieb der Fräse und die Schlauchaufhängung gemacht. Auch in den Folgejahren konnten Konkurrenzprodukte nie den technischen Stand der Bauer-Fräse erreichen.

 

1988 – Bauer war mittlerweile mit einem eigenen Stand auf der Bauma im München vertreten – wurde die neue BG 30 vorgestellt.

 

Mit diesem Gerät gelang es den Maschinenbauingenieuren von Bauer durch die Verwendung einer neuen Mastkonstruktion und Kinematik das Drehmoment der vergleichbaren BG 14 bei nahezu gleichem Einsatzgewicht von 14 auf 37 Tonnenmeter zu steigern.

 

 

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