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BAUER BG 23 H überzeugt schon beim ersten Einsatz

  • 26-11-2018
  •   BMA NewsClick

Im Auftrag des Zweckverbands Fernwasser Südsachsen, einem der großen, überregionalen Wasserversorgungsunternehmen Deutschlands, führte der Bauer Maschinen-Kunde Krause & Co. Hoch-, Tief- und Anlagenbau GmbH an der Talsperre Einsiedel bei Chemnitz eine Nennweitenreduzierung verschiedener Rohrleitungen sowie eine Stollenverdämmung aus. Für die erste von sieben Stationen wurden für eine Ausschachtung 18 Bohrpfähle im Kellybohrverfahren hergestellt, in jeden Pfahl wurde ein H-Träger zur Erstellung eines Berliner Verbaus eingebracht. Zum Einsatz kam eine BAUER BG 23 H PremiumLine, die das Bauunternehmen aus dem Erzgebirge erst kürzlich erworben hat.

 

„Ursprünglich wollten wir eigentlich unsere altbewährte BG 20 H, die mittlerweile gut 10.000 Betriebsstunden auf der Uhr hat, durch eine neue BG gleichen Typs ersetzen“, so der Spezialtiefbau-Leiter von Krause & Co., Sven Nietsche. Jedoch gaben mehrere Punkte den Ausschlag, sich letztlich doch für ein „Upgrade“ zu entscheiden: Zum einen kann auch mit der BG 23 H die im Bestand befindliche Verrohrungsanlage BV 1500 – entsprechend reduziert im Durchmesser – weiter betrieben werden. „Dies war einer der entscheidenden Gründe für Krause & Co., in das Neugerät zu investieren“, berichtet Peter Sturm aus dem Produktmanagement der BAUER Maschinen GmbH. Auch das Transportgewicht von ca. 64 t – ohne KDK – kann mit der gewohnten Spedition gefahren werden.

 

Bei der Investition in die BG 23 H wurde zum Kellybohrverfahren auch das DKS-VDW-Bohrverfahren spezifiziert. Dies ermöglicht es, auch innerstädtische Projekte abzuwickeln, bei denen eine Bohrpfahlwand so nah wie möglich an bestehenden Bauwerken erstellt werden muss. Eine Betonierleitung am Gerät komplettiert dieses Bohrverfahren aus technischer Sicht.

 

Weiteres Plus: Das Reinigen von Bohrausrüstung und Gerät kann durch den im Heck aufgebauten Wassertank inklusive Hochdruckreiniger optimal bewerkstelligt werden, selbst wenn keine Wasserversorgung auf der Baustelle vorhanden ist. Die neue BG 23 H verfügt auf Kundenwunsch außerdem über einen Kompressor und Generator, die beide im Oberwagen verbaut sind. Mit den Stapelballasten und seinen sehr kompakten Maßen kann das Gerät auch bei äußerst beengten Baustellen­verhältnissen optimal eingesetzt werden.

 

Auch in Sachen Lärmemissionen punktet das Neugerät: „Vom Gerätefahrer wie auch dem Leiter der Spezialtiefbau-Sparte bei Krause & Co. wurde immer wieder die geringe Geräuschentwicklung der Maschine im Bohrbetrieb positiv hervorgehoben“, so Peter Sturm. „Ebenso die sehr gute Drehantrieb-Performance, die hohe Stabilität der Kinematik und das ausgeprägte Standvermögen der Maschine überzeugten den Kunden.“

 

Abgerundet wurde die Inbetriebnahme der BG 23 H durch eine voll umfängliche Einweisung des Gerätefahrers, die ein Mitarbeiter der BAUER Maschinen GmbH vornahm. Dank dessen früherer Tätigkeit als Gerätefahrer in der Schwesterfirma BAUER Spezialtiefbau GmbH konnte der Einweiser nicht nur die technischen Raffinessen des Bohrgeräts optimal erläutern, sondern auch praktische Tipps und Ausführungs­hinweise zur anstehendenden Bohraufgabe geben oder, falls nötig, selbst tatkräftig mit anpacken. „Der Kunde ist mit seiner neuen BG 23 H sehr zufrieden“, freut sich Peter Sturm, „wir wünschen ihm damit viele erfolgreiche Projekte und stehen ihm selbstverständlich auch weiterhin mit Rat und Tat zur Seite.“ Die „alte“ BG 20 H wird aber noch lange nicht ausgemustert, Krause & Co. behält das Gerät, um damit künftig Spitzen abzudecken.