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„Bei einem technischen Studiengang finde ich es wichtig, so früh wie möglich mit Technik vertraut zu werden. Deswegen wollte ich schon zu Beginn meines Studiums Praxiserfahrung sammeln.“

 

Seit September 2011 bin ich bei BAUER Maschinen GmbH als Duale Studentin. Ich studiere Maschinenbau an der Technischen Hochschule Ingolstadt seit nunmehr zwei Jahren und habe gerade mein viertes Studiensemester abgeschlossen.

Bei einem technischen Studiengang finde ich es wichtig, so früh wie möglich mit Technik vertraut zu werden. Deswegen wollte ich schon zu Beginn meines Studiums Praxiserfahrung sammeln. Da ich direkt nach dem Gymnasium studieren wollte, ist ein Duales Studium für mich die beste Möglichkeit gewesen, gleichzeitig Praxis und Studium zu vereinen. Die Firma Bauer ist für mich ein attraktiver Arbeitsgeber, da es ein international tätiges Unternehmen und gleichzeitig ein Familienbetrieb geblieben ist. Dadurch eröffnen sich viele Möglichkeiten auf nationaler und internationaler Ebene Erfahrungen zu sammeln sowie gleichzeitig eine freundliche und offene Atmosphäre zu Kollegen aufzubauen. Die Geräte von Bauer sind sehr speziell und verlangen viel Knowhow und Weiterentwicklung im Bereich Technik und Praxis. Man bekommt dieses Wissen Schritt für Schritt vermittelt und kann einen guten Bezug zwischen Studium und Praxisphasen herstellen.

 

Ein typisches Semester beinhaltet ein Theoriesemester und die Praxisphase in der vorlesungsfreien Zeit. Begonnen hat mein Duales Studium im September 2011 mit vier Wochen Praxisphase im Unternehmen, danach folgte das erste Semester an der Hochschule. Dadurch konnte ich die Firma schon vor dem Studium kennen lernen und mich mit den Abläufen und Strukturen vertraut machen. Allgemein sind es zwischen Winter- und Sommersemester vier Wochen im Februar bzw. März und zwischen Sommer- und Wintersemester zwei Monate im August und September, entsprechend den Semesterferien der Hochschule. Im 1. und 2. Semester bekommt man von der TH die Grundlagenfächer gelehrt. Im 3. und 4. Semester folgten für mich persönlich die interessanteren Fächer im Maschinenbau. Man wird mit den vorherigen Semestern gut auf das Praxissemester im 5. Semester vorbereitet, das dann bei Bauer im Betrieb absolviert wird. Danach folgt im 6. und 7. Semester die Schwerpunktwahl an der Hochschule mit gleichzeitiger Bachelorarbeit im 7. Semester bei Bauer. Mein Praxissemester wird in der Konstruktionsabteilung stattfinden, ebenso werde ich meinen Schwerpunkt im Studium auf Konstruktion und Entwicklung setzen.

 

Meine bisherigen Abteilungen, die ich bei Bauer durchlaufen habe, sind die Lehrwerkstatt mit der Metallgrundausbildung, ein Konstruktionsbüro mit Einführung in Technisches Zeichnen, Qualitätssicherung, Arbeitsvorbereitung, Kundendienst und Produktmanagement. Der Zeitraum in den Abteilungen ist unterschiedlich, meistens zwischen zwei und sechs Wochen. Man bekommt einen guten Einblick bei jeder Abteilung und die Tätigkeiten sind so spannend wie auch verschieden. Für sich selbst hilft es zu entscheiden, welcher Bereich am interessantesten ist und welche Richtung man nach dem Studium einschlagen möchte. Während der kompletten Zeit des Dualen Studiums bekommt man einen Betreuer zur Seite gestellt, der den Ablauf der Praxisphasen im Unternehmen organisiert, Anregungen, Wünsche und eigene Interessen berücksichtigt und für Fragen immer bereit steht.

 

Als Dualer Student sollte man motiviert sein, gleich während des Studiums die Firma Bauer kennen zu lernen und in den Semesterferien arbeiten zu wollen. Wenn man offen auf Kollegen zu geht und Interesse an der Arbeit zeigt, macht es Spaß immer wieder Neues von den verschiedenen Bereichen zu erfahren. Natürlich sollte man sich vorher auch gut über den Studiengang Maschinenbau informieren, um sicher zu sein, dass das spätere Berufsfeld das Richtige ist.

 

 

Elke Thürheimer
Duale Studentin Maschinenbau bei der BAUER Maschinen GmbH
Sommer 2013