Interview mit Geräteeinweiser Tobias

„Kein Tag ist Alltag!“

 

Bei Tobias gibt es nicht diesen einen Tag oder diese eine Baustelle. „Man hat immer wieder neue Herausforderungen, die man immer wieder neu lösen muss“, sagt er. Der 27-Jährige ist als Geräteeinweiser auf den weltweiten Baustellen der BAUER Maschinen GmbH unterwegs.

 

Bauer lernte er bereits im Jahr 2007 während seiner Ausbildung zum Baugeräteführer kennen. Nach erfolgreichem Abschluss war er anschließend viele Jahre in der Bauausführung im Fachbereich Pfähle tätig, ehe er 2017 seine Tätigkeit als Geräteeinweiser aufnahm. Heute dreht sich sein Arbeitsalltag um alles, was auch „Kommissionierung“ genannt wird. Eine Tätigkeit, die in der Bearbeitung von Kundenaufträgen eine ganz zentrale Rolle spielt. Das Aufgabenfeld? Abwechslungsreich und verantwortungsvoll: Es geht darum, den Kunden bei Aufbau, Inbetriebnahme und Einweisung „seiner“ Maschine zu betreuen. Und zwar vor Ort, also direkt auf der Baustelle.

 

Immer öfter übernimmt Tobias die Bedienung einer Maschine aber auch komplett – etwa bei Krankheitsausfällen oder Urlaubsvertretung. „Die Menschen, die Maschine, der Boden“, so der Bauer-Mitarbeiter, „jeder Tag ist anders und ich weiß nie, was mich erwartet.“ Das mache den Arbeitsalltag dann auch so interessant und spannend.

 

So vielseitig sich die Tätigkeit eines Geräteeinweisers gestaltet, eines ist dann aber doch immer gleich: Los geht es mit einer Monteursanforderung, und dann heißt es: Koffer packen. Vom Flug über das Visum bis hin zur Versicherung wurde von den Kollegen dann schon alles gut organisiert und geplant. Und manchmal, wenn es über das Englische hinausgeht, ist auch ein Dollmetscher vor Ort. Auch das schätzt Tobias: „So weiß ich, dass es läuft und ich mich voll und ganz auf meine Arbeit konzentrieren kann.“

 

Der Bauer-Mitarbeiter hat schon viele Baustellen gesehen – etwa die Hälfte davon im Ausland. „Von Frankreich über Singapur bis hin zu Amerika war da schon alles dabei“, sagt er. Gefallen hätte es ihm überall, wobei es natürlich ein besonderes Highlight war, an der Herstellung der tiefsten Pfähle in Malaysia beteiligt zu sein. Daneben gibt es aber immer wieder auch Aufenthalte in der Firmenzentrale in Schrobenhausen, in denen Tobias über alle wichtigen Neuigkeiten informiert wird oder Schulungen vom Produktmanagement erhält. Überhaupt könne er sich immer auf die Kollegen in Deutschland oder in der Niederlassung des jeweiligen Einsatzlandes verlassen: „Wenn ich auf der Baustelle stehe und ich Hilfe brauche, dann weiß ich, dass ich hier den Rückhalt habe.“ Und wenn dann noch die Leistung auf der Baustelle passt, das sei letztlich das Erfolgserlebnis und da wisse er immer, warum er diesen Job gerne macht.