Vorschau: BAUER Maschinen Gruppe auf der Bauma China

  • 09.09.2016
  •   Fachpressemeldungen

Shanghai, China – Vom 22. bis zum 25. November 2016 findet erneut die Bauma China statt. Über 2.400 Aussteller haben sich für die achte Ausgabe der internationalen Baumaschinenfachmesse im Shanghai New International Expo Centre angemeldet, rund 180.000 Besucher werden laut Veranstalter erwartet. Auch die BAUER Maschinen Gruppe (Stand A.06 und A.13) ist wieder mit mehreren Exponaten mit von der Partie – schließlich ist die BAUER Maschinen GmbH seit 25 Jahren auf dem chinesischen Markt präsent. Gezeigt werden unter anderem ein BAUER BG 30 Drehbohrgerät auf einem BT 80 Träger, ein GB 50 Greifer – als Nachfolger der GB 46 die neueste Generation der hydraulischen Greifer von Bauer – und ein Bohrgerät der Tochterfirma KLEMM Bohrtechnik GmbH, die KR 805-2. Zusätzlich wird am ersten Ausstellungstag am Bauer-Stand ein speziell an die Anforderungen des chinesischen Marktes angepasstes Bohrgerät vorgestellt – eine kleine Premiere, auf die sich die Messebesucher jetzt schon freuen können.

Die Bauma China hat sich im Messekalender der BAUER Maschinen GmbH als Fixpunkt etabliert. „Die Messe ist ein Großereignis mit einer Reichweite weit über den chinesischen Markt hinaus“ so Dieter Stetter, Vorsitzender der Geschäftsführung der BAUER Maschinen GmbH. „Wir freuen uns darauf, wieder zahlreiche Kunden, Freunde und langjährige Partner an unserem Stand begrüßen zu können.“

Seit einem Vierteljahrhundert ist Bauer in China aktiv: 1991 eröffnete Bauer ein erstes Büro in Beijing. Es folgten Maschinenwerke in Shanghai und Tianjin. 2016 hat Bauer schließlich die Produktion im Werk in Tianjin gebündelt, in Shanghai werden Service- und Instandhaltungsarbeiten ausgeführt, um Maschinenkunden in ganz China einen noch besseren Service mit kürzeren Reparaturzeiten bieten zu können. Vertriebs- und Service-Teams von Bauer sind landesweit in verschiedenen Büros vertreten, so zum Beispiel in Guangzhou, Wuhan und Nanning.

Mehr als 600 Bauer-Geräte wurden mittlerweile in China verkauft und sind hier sehr erfolgreich im Einsatz, beispielsweise in der südchinesischen Stadt Shenzen. Hier wird mit mehreren Bauer-BGs nach einem Erdrutsch eine Pfahlwand errichtet, um das Areal zu stabilisieren. In Nanjing, der zweitgrößten Stadt Ostchinas, stellen drei Bauer-Fräsen eine Schlitzwand als Gründung für einen Wolkenkratzer her. Im Januar dieses Jahres war Bauer in der Provinz Shandong mit Maschinen und Personal an der erfolgreichen Rettung von vier verschütteten Minenarbeitern aus einem Bergwerk in 212 Metern Tiefe beteiligt.

„Obwohl die wirtschaftliche Stimmung in China derzeit etwas eingetrübt ist, sehen wir für unser Geschäft künftig wieder einen positiven Trend“, sagt Dieter Stetter. Der Grund seien geplante Maßnahmen der chinesischen Regierung im Infrastrukturbereich – laut dem 13. Fünfjahresplan sollen bis 2020 umgerechnet rund 650 Milliarden US-Dollar für den Ausbau des Schienenverkehrs bereitgestellt werden. Zusätzlich soll auch das Straßennetz ausgebaut werden. „Für all diese Maßnahmen werden entsprechende Geräte benötigt, etwa um den Boden zu verbessern oder Brückengründungen auszuführen. Hier können wir mit unserer umfangreichen Palette an Spezialtiefbaugeräten, unserer langjährigen Erfahrung, aber auch unserem Kundenservice vor Ort punkten.“