Spezialtiefbau für exklusive Projekte in Ingolstadt: BAUER Spezialtiefbau GmbH errichtet Baugrube für weiträumige Tiefgarage

  • 30.08.2012
  •   Fachpressemeldungen

Ingolstadt – Die Stadt Ingolstadt an der Donau – mitten im Herzen Bayerns, bekannt für ihre historischen Festungsanlagen und Heimat des Auto-Herstellers Audi – bekommt mehrere bauliche Großprojekte in exklusivem Ambiente an der Schlosslände: Mit Blick zur Donau wird auf dem Gelände einer vormaligen Gießerei in großem Stil investiert.

 

Das Areal befindet sich in städtebaulich äußerst attraktiver Lage: Gebaut wird unmittelbar vor der Altstadt in leichter Hanglage hin zur südlich vorbeifließenden Donau, zwischen dem Ingolstädter Schloss im Westen und dem Kavalier Dallwigk gegenüber, einem der historischen Festungsbauten. Auf dem einstigen Industriegelände sollen mehrere Bauwerke entstehen – ein Kongresszentrum mit Fünf-Sterne-Hotel, der Neubau der Audi-Akademie, in der alle Bildungs- und Fortbildungsabteilungen des Auto-Herstellers zusammengefasst werden, und das neue Museum für Konkrete Kunst und Design, dessen bisherige Räume im Laufe der Jahre zu klein geworden sind. Die Konzepte entstanden in Regie der Planungsgesellschaft IFG, einer Tochterfirma der Stadt Ingolstadt, die auch als Bauherr auftritt.

 

Mit verschiedenen Spezialtiefbauarbeiten wird das Gelände für die Neubauprojekte aufbereitet. Zwischen Mitte März und Mitte August 2012 führt die BAUER Spezialtiefbau GmbH – mit Sitz im benachbarten Schrobenhausen – die umfangreichen Grundbauarbeiten aus. Von Bauer stammen auch die im Vorfeld erarbeiteten Planungen für die Spezialtiefbaumaßnahmen. Kernbereich ist die Baugrube für eine zweigeschossige Tiefgarage des künftigen Kongresszentrums mit Hotel. Dazu wurden 2.000 Laufmeter Bohrpfähle mit 900 Millimeter Durchmesser auf acht bis 15 Meter Tiefe ausgeführt.

 

Des Weiteren wurde eine Pfahlwand entlang der Südseite der alten Gießereihalle hergestellt, deren Altbestand in das neue Museum für Konkrete Kunst und Design integriert wird; das Museum erhält ein großräumiges Tiefgeschoss. Bauer setzte für die verschiedenen Arbeiten die passenden Geräte ein, drei Bauer-Drehbohrgeräte der Typen BG 15, BG 20 und BG 28. Mit zwei Ankerbohrgeräten KR 806 der Bauer Maschinen-Tochter Klemm Bohrtechnik wurden 5.000 Meter Anker eingebaut, im Detail 320 Anker mit Längen zwischen 14 und 18,50 Metern. In Regie der Bauer Spezialtiefbau wurden auch Abbrucharbeiten und Erdbewegungen ausgeführt.

 

Auf der Westseite des Kavalier Dallwigk musste zur Pfahlherstellung historisches Mauerwerk durchörtert werden. Dieses alte Bauwerk, das zu den berühmten Ingolstädter Festungsbauten gehört, wird in das Gesamtkonzept der Bebauung integriert. Der Backsteinbau mit seinem markanten Turm wird im Zuge der Baumaßnahmen saniert und soll künftig musealen Zwecken dienen.