SPESA Spezialbau und Sanierung GmbH feiert 25-jähriges Bestehen

  • 12.10.2016
  •   Fachpressemeldungen

Schrobenhausen – Ob Sanierung denkmalgeschützter Bauwerke, Hangsicherungen unter schwierigsten Bedingungen, aufwändige Betoninstandsetzungen, umfangreiche Umbaumaßnahmen von Lebensmittelmärkten während des laufenden Betriebs oder der Neubau von kompletten Fachmarktzentren – das Leistungsspektrum der SPESA Spezialbau und Sanierung GmbH deckt viele Facetten ab. Innerhalb der BAUER Gruppe ist die Spesa der Spezialist in Sachen Spezialbau, Sanierung und Generalbau. In diesem Jahr kann das Unternehmen sein 25jähriges Bestehen feiern und blickt auf eine bewegte Geschichte zurück, die kurz nach dem Mauerfall begann.

 

Nach der deutschen Wiedervereinigung gab es in den neuen Bundesländern neben Spezialtiefbauaufgaben vor allem einen großen Bedarf bei der Wiederherstellung historischer Bauwerke. In diesem Markt konnte sich die SPESA Spezialbau und Sanierung GmbH, die 1991 als Tochterunternehmen der BAUER Spezialtiefbau GmbH und der SCHACHTBAU NORDHAUSEN GmbH gegründet worden war, schnell einen Namen machen. Das noch junge Unternehmen war an einer ganze Reihe herausragender Projekte beteiligt, so zum Beispiel am Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche, die während des Zweiten Weltkriegs zerstört worden war. Die Spesa wurde mit der Erstsicherung der Hochaltarruine und der Aufarbeitung des Trümmerbergs beauftragt – Stück für Stück wurde geborgen, jeder Stein einzeln vermessen und archiviert um ihn beim Wiederaufbau an der ursprünglichen Stelle einfügen zu können. Ein weiteres Tätigkeitsfeld, das auch in den späteren Jahren eine Rolle spielte, war die Sanierung von Brücken und Talsperren.

 

In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich die SPESA Spezialbau und Sanierung GmbH in mehrfacher Hinsicht: Nach einer Neuorganisation Mitte der 1990er wurden Aufträge im gesamten Bundesgebiet und ab 2002 – mit Hilfe der weltweiten Verbindungen der BAUER Gruppe – auch im Ausland ausgeführt. Zunächst in der Schweiz, dann beispielsweise auch in Frankreich, Ungarn oder Kuwait. Ebenso fokussierte sich das Tätigkeitsprofil zum Teil neu. Heute ist die Spesa in drei Geschäftsfeldern tätig: Spezialbau, Sanierung und Generalbau.

 

Im ältesten Geschäftsfeld, dem Spezialbau, stellt das Unternehmen einerseits seine denkmalpflegerische Kompetenz unter Beweis – ein Bereich, der in den letzten Jahren allerdings ein wenig in den Hintergrund getreten ist. Vorrangig führt die Spesa in diesem Bereich aktuell vor allem Gründungsarbeiten sowie Baugruben-, Hang- und Felssicherungen durch. „Ein schönes Projekt aus der jüngeren Vergangenheit war zum Beispiel der Umbau der berühmten Skischanze von Oberhof in Thüringen. Wir haben die Spezialtiefbauarbeiten ausgeführt, außerdem die Hangsicherung mit Spritzbeton und Bodennägeln, die Verlegung von Geogittern und die Trägerbohrungen in teils 35 Grad Geländeneigung“, berichtet Geschäftsführer Bernd Schittal.

 

Sanierung ist das zweite Geschäftsfeld der Spesa. „Bei der Instandhaltung von Ingenieurbauwerken haben Betoninstandsetzung und Korrosionsschutz enorm an Bedeutung gewonnen“, erklärt Bernd Schittal. So umfasst das Geschäftsfeld die fachmännische Sanierung von Tiefgaragen und Parkhäusern – besonders im innerstädtischen Bereich, wo der Baugrund knapp und dementsprechend teuer ist, eröffnen sich viele Chancen. Aber auch die Instandsetzung von Straßentunneln, Brücken und anderen Ingenieurbauwerken fällt in dieses Geschäftsfeld. Zum Leistungsspektrum der Spesa gehören dabei Bauwerksabdichtungen, Betonsanierungen und Korrosionsschutz, aber auch Kernbohrungen, Oberflächenschutz, Spritzbetonarbeiten und Komplettinstandsetzungen.

 

Der Generalbau umfasst alle Bauleistungen, die beim Umbau einer Immobilie vorzunehmen sind. Ob Umnutzung oder Sanierung, die Spesa entwirft wirtschaftliche Konzepte und führt alle Einzelmaßnahmen aus. „Besonders das Bauen im Bestand – etwa im Rahmen einer Reorganisation oder Modernisierung eines Verbrauchermarkts – verlangt ein großes Maß an Rücksicht auf das vorhandene Bauwerk“, so Bernd Schittal. In der Regel wird außerdem der Betrieb bei den Kunden während der Baumaßnahmen aufrechterhalten – eine weitere Herausforderung, die den Einsatz von speziellen Schutzvorrichtungen, wie Einhausungen, Staubwänden oder Schallschutzelementen notwendig macht. „Um die Beeinträchtigungen für die Kunden unserer Auftraggeber so gering wie möglich zu halten, arbeiten wir auch nachts und am Wochenende“, so der Spesa-Geschäftsführer. Künftig wolle man aber auch Projekte im Lebensmittelmarktbereich komplett selbst entwickeln – von der Planung bis zum schlüsselfertigen Neubau.