Hightech-Zerspanung: Bauer investiert ins Schrobenhausener Ausbildung Center

  • 19.11.2019
  •   Fachpressemeldungen

Schrobenhausen – Die Digitalisierung eröffnet auch in der zerspanenden Fertigung völlig neue Möglichkeiten, Anlagen, Systeme und Prozesse zu vernetzen und zu optimieren. So gehört es bei Bauer nun bereits während der Ausbildung zum Alltag eines Zerspanungsmechanikers, komplexe Teile in einer modernen Komplettbearbeitungsmaschine zu fertigen. Das neue Dreh- und Fräszentrum wird aktuell im BAUER Ausbildung Center in Schrobenhausen in Betrieb genommen.

 

Über 12 t wiegt die Maschine des Herstellers DMG Mori, die Teile bis zu einer Länge von 1.200 mm und einem Durchmesser von 250 mm bearbeiten kann. „Der große Vorteil besteht darin, dass in nur einer Aufspannung komplexe Bauteile hergestellt werden können, die eben nicht nur gedreht, sondern auch gefräst oder gebohrt werden müssen – das macht es möglich, zwei Arbeitsschritte mit nur einer Maschine abzuwickeln“, erläutert Gerhard Piske, Ausbildungsleiter bei Bauer. Ausgestattet mit einer Gegenspindel kann das Dreh- und Fräszentrum zudem Werkstücke von allen Seiten komplett bearbeiten.

 

 

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Ausbilder Stefan Brandstetter (2.v.re.) freute sich gemeinsam mit den Zerspanungsmechaniker-Azubis über die neue Dreh- und Fräsmaschine. © Verena Kaspar/BAUER Gruppe

 

 

„Die rasante Entwicklung unserer Technologien bedeutet auch, dass wir neue Kompetenzen brauchen“, so Gerhard Piske weiter. „Deshalb qualifizieren wir unseren Nachwuchs schon während der Ausbildung gezielt für das digitalisierte Umfeld unserer Maschinenproduktion.“ Nach rund einem Jahr intensiver Vorbereitungszeit können die Zerspanungsmechaniker-Azubis ihr erworbenes Know-how bereits direkt in die Fertigungsprozesse einbringen.

 

Zusätzlich zum kürzlich eingetroffenen Dreh- und Fräszentrum wird ab dem kommenden Jahr eine neue CNC 5-Achs-Fräse den Maschinenpark im BAUER Ausbildung Center erweitern. Und auch der Einsatz von 3D-Druckern ist hier längst kein Wunschtraum mehr. Die zunehmende Vernetzung von Maschinen und Prozessen hat im Alltag der Bauer-Azubis Einzug gehalten und sie wird ihn künftig noch stärker prägen. „Gleichzeitig legen wir nach wie vor viel Wert darauf, unseren Auszubildenden ein solides und praxisnahes Grundwissen im jeweiligen Ausbildungsberuf zu vermitteln“, betont Gerhard Piske. Letztlich käme es hier auf die richtige Mischung zwischen Handwerk und Hightech an.

 

Der Bewerbungszeitraum für das Ausbildungsjahr 2020 läuft seit dem 1. September 2019. Mehr Informationen zur Ausbildung und zu den dualen Studiengängen bei Bauer gibt es auch auf career.bauer.de.