BAUER Maschinen GmbH - Vorschau auf INTERMAT 2012, Paris

  • 19.01.2012
  •   Fachpressemeldungen

Die Bauer Maschinengruppe wird im April wieder auf der INTERMAT 2012 in Paris vertreten sein. Auf dieser bedeutenden internationalen Baumaschinen-Fachmesse wird Bauer Maschinen eine breite Palette ihrer Geräte für den Spezialtiefbau ausstellen und der Öffentlichkeit dabei neue und innovative Konzepte, Maschinen und Geräte präsentieren. Bauer Maschinen freut sich schon jetzt darauf eine große Anzahl von Besuchern auf ihrem Stand E2 D 010 im Ausstellungsfreigelände begrüßen zu können.

 

Höhepunkte der diesjährigen Ausstellung werden das für den Spezialtiefbau optimierte Seilbaggerangebot, vertreten durch das Model MC 64, und das komplett überarbeitete Bohrgerät BG 30 bilden.

 

Die Baureihe der MC Spezialtiefbau-Kräne umfasst die Modelle MC 32, MC 64, MC 96 und das Flaggschiff MC 128. Sie decken einen Hubkraftbereich von 32 t bis 200 t ab und werden von Dieselmotoren mit Leistungen von 194 kW bis 709 kW angetrieben.

 

Die Baureihe der MC Spezialtiefbau-Kräne wurde speziell für den Einsatz als Grundgerät für BC Schlitzwandfräsen, Schlitzwandgreifer sowie einer Anzahl von weiteren Anwendungen im Bereich des Spezialtiefbaus entwickelt, wie zum Beispiel die dynamische Bodenverdichtung (BDC).
Die MC Spezialtiefbau-Kräne sind mit zwei Winden mit je 16 bis 35 t Zugkraft ausgerüstet.

 

Das Kernprodukt der BAUER Maschinen GmbH ist die Baureihe der BG Drehbohrgeräte. Die BG Familie wird auf dieser Messe durch eine BG 30 vertreten sein.

 

Die BG 28 auf einem BS 80 Grundgerät ist seit dem Jahr 2004 unser meistverkauftes Modell. Die Neukonzeption der BG 28-BS 80 als BG 30-BS 95 Drehbohrgerät ist ein ausgezeichnetes Beispiel dafür, dass selbst Spitzenmodelle verbessert und neuen Herausforderungen sowie Anwendungen entsprechend angepasst werden können. Zusätzlich zu den von unseren Kunden vorgetragenen Vorschlägen wurde diese Entwicklung außerdem durch gesetzliche Vorgaben und Anforderungen geprägt. Neue und strenge Abgasemissionsvorschriften erfordern neue Generationen von Dieselmotoren und emissionsarmer Technologien. Seit Beginn des Jahres 2011 müssen neue Dieselmotoren entsprechend Stufe IIIB (EU) / TIER IVi (US EPA) der Abgasnorm spezifiziert sein. Die gegenwärtige Phase der Vorschriftenverschärfung erfordert weitgehende Änderungen in der Dieselmotortechnologie, da die neuen Grenzwerte für Abgasemissionen nur durch Nachbehandlungssysteme für die Abgase erzielt werden können. Dieselmotoren dürfen nur mit extrem niedrigem schwefelhaltigem Dieseltreibstoff mit einem maximalen Schwefelgehalt von 15 ppm betrieben werden. Die Abgasnachbehandlung und die Erhöhung der Kühlkapazität erfordern mehr Platz auf dem Oberwagen. Diese Forderung ist in der Konzipierung des Oberwagens für das neue Grundgerät BS 95 bereits berücksichtigt worden. Da die Abgasemissionsvorschriften jedoch nicht überall auf der Welt einheitlich angewendet werden und Dieseltreibstoff mit extrem niedrigem Schwefelgehalt noch nicht in allen Ländern zur Verfügung steht, wird die BAUER Maschinen GmbH in Ländern außerhalb Europas, den USA und Japan auch weiterhin Dieselmotoren anbieten, die gemäß der derzeit gültigen Stufe IIIA / TIER III spezifiziert sind.

 

Die Hauptwinde wurde ebenso neu konzipiert und auf dem hinteren Bereich des Oberwagens montiert. Ein erhöhter Seilzug von 274 kN in der ersten Lage sowie eine weite Windentrommel (2 Lagen Betrieb für große Bohrtiefen) sind besonders eindrucksvolle Merkmale dieser Neuentwicklung.

 

Die Konstruktion des Gegengewichts wurde komplett neu gestaltet: Stapelbare horizontale Gegengewichtsplatten bieten eine Anzahl von Vorteilen gegenüber vertikal montierten Gegengewichteinheiten, wie z. B. niedriges Eigengewicht (4,9 oder 1,8 t) zum einfachen und sicheren An- und Abbau sowie Flexibilität in der Gestaltung für verschiedene Anwendungen.

 

Das Gerät wird mit einem Bauer-Drehmomentwandlersystem BDW (DKS) ausgestellt. Das unter dem Drehantrieb montierte BDW-System kehrt die Drehrichtung des Drehantriebes um und ermöglicht den Einbau von “verrohrten Endlosschneckenpfählen”. Das System ist ein Doppelkopfbohrsystem, bei dem ein langes Bohrrohr gleichzeitig mit der Endlosschnecke in den Boden eingebracht wird. Es eignet sich ideal für die Herstellung von hochwertigen überschnittenen Bohrpfahlwänden.

 

Die KLEMM Bohrtechnik GmbH wird ihre Kompetenz auf dem Gebiet der Kleinloch-Bohrgeräte mit der die Ausstellung von zwei Ankerbohrgeräten der KR Baureihe unter Beweis stellen.

 

Das Konzept, die BAUER Unternehmensgruppe als einen "One-Stop Shop" zu präsentieren, wird zusätzlich noch untermauert durch die Ausstellung von Geräten der MAT Mischanlagentechnik GmbH, Spezialfirma für Misch-, Pumpen- und Entsandungsanlagen, sowie von Geräten der ABS Trenchless GmbH, einer weiteren Tochterfirma, die Kompaktanlagen zur grabenlosen Sanierung von unterirdischen Leitungen und Abwasserkanälen herstellt.