BAUER AG mit gutem Start ins Geschäftsjahr

  • 14.05.2019
  •   irrelease
  • Gesamtkonzernleistung legt um 10,8 % auf 410,9 Mio. EUR zu, Umsatzerlöse steigen um 7,4 % auf 341,9 Mio. EUR.
  • EBIT liegt mit 10,5 Mio. EUR leicht unter Vorjahr (11,1 Mio. EUR); Ergebnis nach Steuern bei -5,1 Mio. EUR (Vj.: -5,8 Mio. EUR)
  • Auftragsbestand mit 1.022,6 Mio. EUR (Vj.: 1.036,0 Mio. EUR) auf hohem Niveau
  • Gesamtjahresprognose bestätigt

 

Schrobenhausen – Die BAUER Gruppe ist gut ins Geschäftsjahr 2019 gestartet. Der internationale Bau- und Maschinenbaukonzern liegt nach dem ersten Quartal im Plan und weist eine deutliche Steigerung der Gesamtkonzernleistung aus. Zuwächse verzeichneten insbesondere die Geschäfte im Bau und im Segment Resources. „Die Auftragslage ist gut und es gibt viele Chancen auf den Märkten, die wir nutzen können“, sagt der Vorstandsvorsitzende Michael Stomberg und bestätigt die Prognose, die das Unternehmen vor wenigen Wochen zur Bilanzpressekonferenz für das Gesamtjahr ausgegeben hat.

Die Gesamtkonzernleistung verzeichnete ein Plus von 10,8 % auf 410,9 Mio. EUR. Die Umsatzerlöse stiegen um 7,4 % auf 341,9 Mio. EUR. Das operative Ergebnis (EBIT) ging leicht von 11,1 Mio. EUR auf 10,5 Mio. EUR zurück. Das Ergebnis nach Steuern betrug -5,1 Mio. EUR nach -5,8 Mio. EUR im Vorjahr. Der Auftragsbestand liegt mit 1.022,6 Mio. EUR nur leicht unter dem Vorjahr von 1.036,0 Mio. EUR und etwas höher als zum Jahresende 2018 von 1.013,6 Mio. EUR. Der Auftragseingang ging um 2,1 % leicht von 429,0 Mio. EUR auf 419,8 Mio. EUR zurück.

 

Geschäftssegmente

Mit seinen drei Segmenten Bau, Maschinen und Resources und dem breit diversifizierten Geschäftsmodell ist der Konzern mit mehr als 110 Tochterunternehmen in rund 70 Ländern der Welt tätig.

Im Segment Bau lag die Gesamtkonzernleistung mit 170,2 Mio. EUR um 12,8 % deutlich über dem Vorjahr von 150,9 Mio. EUR, was auf die generelle Volatilität des Portfolios an laufenden Projekten zurückzuführen ist. Das EBIT erreichte nach den ersten drei Monaten nahezu den positiven Bereich, nachdem im Vorjahr projektbedingt ein ungewöhnlich guter Wert von 2,7 Mio. EUR erzielt worden war. Der Auftragsbestand ist von 511,3 Mio. EUR um 6,8 % auf 545,8 Mio. EUR deutlich angestiegen. Der Auftragseingang lag mit 168,7 Mio. EUR in etwa auf Höhe des Vorjahreswerts von 169,5 Mio. EUR.

Im Segment Maschinen erhöhte sich nach den ersten drei Monaten die Gesamtkonzernleistung gegenüber dem Vorjahr um 2,7 % auf 185,8 Mio. EUR. Die Umsatzerlöse gingen leicht um 2,5 % auf 125,3 Mio. EUR zurück. Das EBIT verringerte sich von 14,2 Mio. EUR auf 8,2 Mio. EUR. Darin enthalten ist eine nicht-operative Belastung in Höhe von 4,5 Mio. EUR, die auf eine ergebniswirksame Umstrukturierung eines Tochterunternehmens zurückzuführen ist, das vom Segment Resources in das Segment Maschinen überführt wurde. Der Auftragseingang ist um 18,0 % von 226,6 Mio. EUR auf 185,8 Mio. EUR zurückgegangen, so dass der Auftragsbestand zum Quartalsende bei 149,9 Mio. EUR (Vj.: 195,1 Mio. EUR) lag. Gespräche mit Kunden auf der Leitmesse Bauma im April in München sowie die aktuellen Verkaufszahlen lassen erwarten, dass sich die Auftragslage in den kommenden Monaten weiter gut entwickeln wird.

Im Segment Resources lag die Gesamtkonzernleistung mit 69,1 Mio. EUR um 33,8 % deutlich über dem Vorjahreswert von 51,7 Mio. EUR. Das EBIT verbesserte sich von -5,7 Mio. EUR auf 2,7 Mio. EUR. Darin enthalten ist der positive nicht-operative Ergebnisbeitrag von 4,5 Mio. EUR, der aus der Umgliederung eines Tochterunternehmens in das Segment Maschinen resultiert. Unabhängig von diesem Effekt entwickelte sich das Segment auch operativ besser. Der Auftragsbestand liegt mit 326,9 Mio. EUR in etwa auf der Höhe des Vorjahres von 329,6 Mio. EUR. Der Auftragseingang hat sich um 74,8 % von 45,5 Mio. EUR auf 79,6 Mio. EUR erhöht.

 

Ausblick

Das Unternehmen bestätigt seine auf der Bilanzpressekonferenz Mitte April gegebene Prognose für das Gesamtjahr. Diese sieht eine Gesamtkonzernleistung in Höhe von etwa 1,7 Mrd. EUR und ein EBIT von etwa 95 Mio. EUR vor. Das Ergebnis nach Steuern wird deutlich über dem Vorjahr erwartet.

 

 

Ansprechpartner:
Christopher Wolf
Investor Relations
BAUER Aktiengesellschaft
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