BAUER AG verbessert im ersten Halbjahr Gesamtkonzernleistung und operatives Ergebnis

  • 14.08.2014
  •   irrelease
  • Gesamtkonzernleistung wächst um 3,9 Prozent auf 749,2 Mio. Euro
  • Operatives Ergebnis (EBIT) steigt von 7,4 Mio. Euro auf 13,6 Mio. Euro
  • Nachsteuerergebnis mit -11,0 Mio. Euro unter Vorjahr
  • Prognose für das Nachsteuerergebnis leicht angepasst

 

Schrobenhausen – In den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres konnte die BAUER Aktiengesellschaft die Gesamtkonzernleistung um 3,9 Prozent von 721,3 Mio. Euro auf 749,2 Mio. Euro steigern. Das operative Ergebnis (EBIT) des weltweit tätigen Bau- und Maschinenbaukonzerns verbesserte sich um 6,2 Mio. Euro auf 13,6 Mio. Euro. Aufgrund von Sondereffekten blieb das Periodenergebnis zur Jahresmitte mit -11,0 Mio. Euro unter dem Vorjahreswert von -7,9 Mio. Euro. Zu diesen Sondereffekten zählen unter anderem Probleme bei einem Dammprojekt in den USA, das mit einem Verlust belastete. Im Vorjahresvergleich führte dies zusätzlich zu einem deutlich höheren Ertragsteueraufwand.

 

„Ohne die Sondereffekte lägen wirbeim Nachsteuerergebnis auf dem Niveau des Vorjahres“, so der Vorstandsvorsitzende Prof. Thomas Bauer.

 

Der Auftragsbestand liegt mit 773,7 Mio. Euro im Rahmen der Erwartungen (Vorjahr: 868,6 Mio. Euro). Anstelle einiger Großprojekte, die zum Großteil abgearbeitet worden sind, werden mittlere und größere Projekte in den kommenden Monaten für eine gute Auslastung sorgen.


Geschäftssegmente

 

Mit seinen drei Segmenten Bau, Maschinen und Resources setzt der Konzern auf ein breit diversifiziertes sowie ausgewogenes Geschäftsmodell und ein internatio-nales Netzwerk. Die Segmente Bau und Maschinen profitierten im ersten Halbjahr unter anderem von einer guten Konjunktur im deutschen Heimatmarkt.

 

Die Gesamtkonzernleistung im Segment Bau legte um 1,5 Prozent auf 351,4 Mio. Euro zu. Das operative Ergebnis (EBIT) erhöhte sich von 2,9 Mio. Euro auf 7,4 Mio. Euro. Weil einige Großprojekte abgearbeitet worden sind, ging der Auftragsbestand wie erwartet auf 470,4 Mio. Euro (Vorjahr: 531,3 Mio. Euro) zurück.

 

Im Segment Maschinen stieg die Gesamtkonzernleistung um 3,7 Prozent auf 321,3 Mio. Euro. Das erste Halbjahr zeichnete sich durch einige margenstärkere Geschäfte aufgrund des verstärkten Vertriebs komplexer Großgeräte aus. Das wirkte sich positiv auf das operative Ergebnis (EBIT) aus, das sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 5,8 Mio. Euro auf 13,2 Mio. Euro mehr als verdoppelte. Der Auftragsbestand ist mit 134,2 Mio. Euro (Vorjahr: 154,0 Mio. Euro) zurückgegangen. Die Nachfrage bleibt lebhaft, Bestellungen und Auslieferungen erfolgen jedoch weiterhin sehr kurzfristig. Chancen ergeben sich aus neuen Produkten und Märkten, etwa dem Entwicklungsvertrag mit Saxon Energy Services Inc. für ein Tiefbohrgerät der oberen Größenklasse.

 

Im Segment Resources konnte die Gesamtkonzernleistung um 7,9 Prozent auf 101,0 Mio. Euro gesteigert werden. Wachstumstreiber waren vor allem die Bereiche Materials und Umwelt. Das operative Ergebnis (EBIT) lag mit -3,3 Mio. Euro etwas niedriger als im Vorjahr (-2,5 Mio. Euro). Mit 169,1 Mio. Euro befindet sich der Auftragsbestand auf einem guten Niveau. Das Segment, das sich mit Wasser, Energie, Bodenschätzen und Umwelttechnik beschäftigt, befindet sich weiter in der Restrukturierungsphase.


Ausblick

 

„Die Nachfrage ist wegen der politischen und wirtschaftlichen Situation in einigen Regionen der Welt sehr volatil, was eine kontinuierliche Geschäftsentwicklung erschwert“, kommentiert Prof. Bauer. „Insbesondere in Russland, wo wir seit vielen Jahren tätig sind, sind die Folgen des politischen Konflikts spürbar und die weitere Entwicklung nicht abschätzbar.“

 

Wie im April 2014 prognostiziert, geht die BAUER AG davon aus, im laufenden Geschäftsjahr eine Gesamtkonzernleistung von etwa 1,55 Mrd. Euro und ein operatives Ergebnis (EBIT) von etwa 75 Mio. Euro erzielen zu können. Beim Nachsteuerergebnis passt das Unternehmen aufgrund der Sondereffekte und der derzeitigen politischen Unwägbarkeiten seine Prognose etwas an: Für das Gesamtjahr werden nun etwa 15 bis 20 Mio. Euro statt zuvor etwa 20 bis 25 Mio. Euro erwartet.


Über Bauer

 

Bauer ist Anbieter von Dienstleistungen, Maschinen und Produkten für Boden und Grundwasser. Der Konzern ist mit seinen Leistungen und Produkten auf den weltweiten Märkten vertreten. Infolge der globalen Präsenz ist Bauer in hohem Maße von konjunkturellen Schwankungen unabhängig.

 

Die Geschäftstätigkeit des Konzerns ist in drei Segmente aufgeteilt: Bau, Maschinen und Resources. Das Segment Bau umfasst Spezialtiefbauleistungen für komplexe Baugruben und Gründungen für große Infrastrukturmaßnahmen und Gebäude, Dichtwände sowie Baugrundverbesserungen in aller Welt und deren Projektentwicklung. Im Segment Maschinen bietet Bauer als Weltmarktführer ein umfassendes Sortiment von Maschinen, Geräten und Werkzeugen für den Spezialtiefbau sowie für Bohrarbeiten im Untergrund wie für Minen, Wasserbrunnen, Geothermie, Öl und Gas. Das Segment Resources umfasst die Aktivitäten des Konzerns in den Bereichen Wasser, Energie, Bodenschätze und Umwelttechnik.

 

Bauer profitiert in hohem Maße durch das Ineinandergreifen der drei Geschäftsbereiche und positioniert sich als innovativer, hoch spezialisierter Anbieter von Komplettlösungen und Serviceleistungen für anspruchsvolle Spezialtiefbauarbeiten und angrenzende Märkte.

 

Gegründet 1790 erwirtschaftet Bauer heute etwa drei Viertel seiner Leistung im Ausland. Der Konzern erzielte 2013 mit etwa 10.300 Mitarbeitern eine Gesamtkonzernleistung von rund 1,5 Milliarden Euro (Vj. 1,44 Milliarden Euro). Die BAUER Aktiengesellschaft ist seit dem 4. Juli 2006 im amtlichen Markt der Frankfurter Wertpapierbörse (Prime Standard, ISIN DE0005168108) gelistet.

 

 

Ansprechpartner:
Christopher Wolf
Investor Relations
BAUER Aktiengesellschaft
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