BAUER AG steigert operatives Ergebnis im ersten Quartal

  • 14.05.2018
  •   irrelease
  • Gesamtkonzernleistung liegt mit 370,8 Mio. EUR um 17,3 % unter Vorjahr; Umsatzerlöse gingen um 16,0 % auf 318,4 Mio. EUR zurück.
  • EBIT verbessert sich um 30,6 % auf 11,1 Mio. EUR (Vj.: 8,5 Mio. EUR);
    Ergebnis nach Steuern liegt bei -5,8 Mio. EUR (Vj.: -3,9 Mio. EUR)
  • Auftragsbestand mit 1.036,0 Mio. EUR (Vj.: 1.044,3 Mio. EUR) auf hohem Niveau
  • Gesamtjahresprognose bestätigt

 

Schrobenhausen – Die BAUER Gruppe weist für das erste Quartal eine deutliche Steigerung des operativen Ergebnisses (EBIT) aus. Dies lag vor allem am Maschinenbaugeschäft, wogegen das Segment Resources ein Ergebnis unterhalb des Vorjahres verzeichnete.

Die Gesamtkonzernleistung lag zum Ende des ersten Quartals mit 370,8 Mio. EUR um 17,3 % erwartungsgemäß unter dem ungewöhnlich guten Vorjahreswert (448,2 Mio. EUR). Die Umsatzerlöse gingen um 16,0 % auf 318,4 Mio. EUR zurück. Das operative Ergebnis (EBIT) konnte von 8,5 Mio. EUR auf 11,1 Mio. EUR verbessert werden. Das Ergebnis nach Steuern betrug -5,8 Mio. EUR nach -3,9 Mio. EUR im Vorjahr, was vor allem auf negative Währungseffekte zurückzuführen war. Der Auftragsbestand ist gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 0,8 % gesunken und gegenüber dem Jahresende 2017 um 6,0 % auf 1.036,0 Mio. EUR angestiegen. Der Auftragseingang ging um 11,4 % von 484,4 Mio. EUR auf 429,0 Mio. EUR zurück.

 

Geschäftssegmente

Mit seinen drei Segmenten Bau, Maschinen und Resources und dem breit diversifizierten Geschäftsmodell ist der Konzern mit mehr als 110 Tochterunternehmen in rund 70 Ländern der Welt tätig.

Im Segment Bau gab es etwas weniger Großprojekte und der Markt im Mittleren Osten entwickelte sich verhalten. Aus diesem Grund lag die Gesamtkonzernleistung mit 150,9 Mio. EUR um 28,5 % unter dem ungewöhnlich hohen Wert des Vorjahres (211,1 Mio. EUR). Dennoch verbesserte sich das EBIT von 1,0 Mio. EUR auf 2,7 Mio. EUR. Der Auftragsbestand ist von 578,3 Mio. EUR auf 511,3 Mio. EUR zurückgegangen; im Vergleich zum Jahresende konnte er jedoch gesteigert werden. Der Auftragseingang im Segment reduzierte sich um 17,0 % von 204,1 Mio. EUR auf 169,5 Mio. EUR.

Das Segment Maschinen profitierte weiter vom anhaltenden Wachstum auf den weltweiten Baumärkten. Nach den ersten drei Monaten lag die Gesamtkonzernleistung mit 180,9 Mio. EUR wie im Vorjahr auf hohem Niveau (186,7 Mio. EUR). Die Umsatzerlöse stiegen leicht um 1,5 % von 126,7 Mio. EUR auf 128,6 Mio. EUR. Deutlich erhöht hat sich das EBIT: Es stieg von 7,9 Mio. EUR auf 14,2 Mio. EUR an. Zu diesem Ergebnis führten das hohe Umsatzniveau sowie die anhaltend guten Auslieferungen bei Geräten. Der Auftragseingang konnte um 7,1 % von 211,5 Mio. auf 226,6 Mio. EUR erneut gesteigert werden und führte zu einem Wachstum des Auftragsbestands von 168,8 Mio. EUR auf 195,1 Mio. EUR.

Das Segment Resources lief wie das Segment Bau verhalten an, wobei Großprojekte eine Aufholung im Laufe des Jahres erwarten lassen. Die Gesamtkonzernleistung lag mit 51,7 Mio. EUR um 18,1 % unter Vorjahr (63,1 Mio. EUR), das EBIT ging von -0,1 Mio. EUR auf -5,7 Mio. EUR zurück. Das Segment befindet sich nach vielen Reorganisationsmaßnahmen noch in einer Stabilisierungsphase. Der Auftragseingang lag mit 45,5 Mio. EUR deutlich unter dem Vorjahr von 81,5 Mio. EUR. Der Auftragsbestand entwickelt sich dennoch positiv. Er ist um 10,9 % auf 329,6 Mio. EUR gewachsen. Dies ist vor allem auf den Großauftrag zur Erweiterung der Schilfkläranlage im Oman mit einem Volumen von etwa 160 Mio. EUR zurückzuführen, der aufgrund seiner langen Laufzeit jedoch nicht in voller Höhe in den Auftragsbestand eingerechnet ist.

 

Ausblick

Das Unternehmen bestätigt seine auf der Bilanzpressekonferenz im April gegebene Prognose für das Gesamtjahr. Diese sieht eine Gesamtkonzernleistung in Höhe von etwa 1,8 Mrd. EUR und ein EBIT von etwa 90 Mio. EUR vor. Das Ergebnis nach Steuern wird deutlich über dem Vorjahr erwartet. „Den guten Erfolg in unserem operativen Geschäft aus dem Vorjahr wollen wir nachhaltig stärken“, so Prof. Thomas Bauer, Vorstandsvorsitzender der BAUER Aktiengesellschaft. „Zusätzlich arbeiten wir daran, weitere Verbesserungsmaßnahmen umzusetzen und auf dieser Basis unsere Ergebniskennzahlen weiter zu erhöhen.“

 

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