Pressemitteilung

Neue Generation von Bauer-Drehbohrgeräten: Die mittlere Plattform der ValueLine

Schrobenhausen –Vor dem Hintergrund ständig wachsender Marktanforderungen hat sich die BAUER Maschinen GmbH mit der Einführung der zwei Bohrgerätelinien ValueLine und PremiumLine im Jahr 2011 gut für die Zukunft gerüstet. Trotz unterschiedlicher Zielrichtung – die ValueLine ist optimiert für das Kellybohren, die PremiumLine-Geräte sind Multifunktionsgeräte für verschiedenste Anwendungen im Spezialtiefbau – gebe es doch eine entscheidende Gemeinsamkeit, so Manfred Schöpf, Marketingleiter der BAUER Maschinen GmbH: „Sowohl bei unseren ValueLine-Geräten als auch bei unseren PremiumLine-Geräten setzen wir auf höchste Bauer-Qualität. Darauf können sich unsere Kunden hundertprozentig verlassen.“

Die mittlere Plattformreihe der Bauer-ValueLine umfasst die BAUER BG 26 und die BAUER BG 30. Kernelement ist das gemeinsame Grundgerät BT, das komplett von Bauer konstruiert und gebaut wurde. © BAUER Gruppe

Vier Jahre nach der Neugliederung läutet die BAUER Maschinen GmbH eine neue Generation von Drehbohrgeräten in der ValueLine ein: Die mittlere Plattformreihe, die für Bohrpfähle mit einem Durchmesser von bis zu 2,5 Metern und einer Bohrtiefe von bis zu 70 Metern ausgelegt ist. Durch konsequente Ausrichtung auf Kundennutzen, Funktionalität und Wirtschaftlichkeit ist es hier gelungen, ein neues Preis-Leistungsverhältnis bei Bohrgeräten zu schaffen. Die mittlere Plattformreihe umfasst die BAUER BG 26 in der kostengünstigsten Ausführung und – in der größeren Ausführung – die BAUER BG 30. Die neuen ValueLine-Geräte punkten dabei mit modernster Technik.

„Zwar beschränken wir mit der mittleren Plattform unsere Produktvielfalt auf zwei Geräte. Das heißt aber keineswegs, dass dadurch Lücken im Angebot entstehen. Wir ersetzen lediglich Geräte, die sich ähnlich sind, durch nah verwandte Geräte“, erklärt Bruno Unger, Geschäftsbereichsleiter ValueLine. Das biete den entscheidenden Vorteil, dass die Maschinen technisch eng aufeinander abgestimmt und die Bauteile damit modellübergreifend austauschbar sind. Benötigte Ersatzteile sind dann in den meisten Fällen sofort verfügbar.

Kernelement der mittleren Plattformreihe ist das gemeinsame Grundgerät BT, das komplett von Bauer konstruiert und gebaut wurde. Diese innovative Neuheit bringt eine ganze Reihe Vorteile mit sich: Der moderne und hochfunktionelle Träger punktet nicht nur mit höchsten Sicherheitsstandards und sehr niedrigen Lärmemissionswerten. Die Maschine kann auch mit einem 298 Kilowatt CAT C 9.3 Motor ausgestattet werden, der die neuste Abgasnorm gemäß Tier 4 final erfüllt. Große Querschnitte in den Hydraulikleitungen und ein optimaler Wirkungsgrad des Motors gewährleisten einen wirtschaftlichen Kraftstoffverbrauch. Bei schwierigen Verhältnissen können außerdem ein Drehmomentwandler BTM oder eine Verrohrungsanlage angebaut werden.

Die mittlere Plattform der ValueLine besticht aber nicht nur durch ihre Leistungsfähigkeit sondern auch durch zahlreiche Neuerungen, die vor allem die Wartungsarbeiten und den Geräteauf- sowie -abbau erleichtern. Eine integrierte Serviceplattform ermöglicht einen einfachen und sicheren Zugang für alle Wartungsarbeiten im Oberwagen. Dabei wird ein Trittrost, der mit einem Teil der seitlichen Verkleidung verbunden ist, aus dem Oberwagen herausgezogen. Die seitliche Verkleidung dient dabei als Absturzsicherung. Dieses System ist weltweit einzigartig und setzt im Bereich Health Safety & Environment einen neuen Standard. Alle Servicestellen können nun problemlos vom Boden oder von der Plattform aus erreicht werden. Dass auch in Sachen Komfort keinerlei Abstriche gemacht wurden, beweist die Bauer Komfortkabine, die sich durch höchste Funktionalität auszeichnet und eine optimale Sicht auf die Bohrstelle ermöglicht.

Die technischen Neuerungen haben sich in der Praxis bereits bestens bewährt: Erste Messungen bei Baustelleneinsätzen ergaben einen Kraftstoffverbrauch, der gegenüber dem Vorgängergerät um bis zu 30 % niedriger ausfällt. „Damit haben die neuen ValueLine-Geräte im Vergleich zu den Vorgängern einen Riesensprung nach vorn getan“, so Bruno Unger.