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Conroe (USA) – Ende Oktober eröffnete die BAUER Maschinen GmbH aus dem bayerischen Schrobenhausen ihr neues Werk in Conroe, Texas. Zur Opening-Party fanden sich über 200 Bürger, Kunden und Politiker ein, Conroes Alt-Bürgermeister getreu dem Motto “Texas meets Bavaria” stilecht im Oktoberfest-Outfit. Bevor Marlies Bauer zu Ehren ihres achtzigsten Geburtstags das Band zerschnitt, betonte Dr. Sebastian Bauer in seiner Festrede, wie gut Conroe zu Bauer passe: “Viel besser als eine Millionenmetropole.”
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Geschäftsführer Dr. Sebastian Bauer ging zudem auf die strategische Bedeutung des Werks ein: “Wer den Dollarkurs beobachtet, weiß, wie wichtig eine Produktion zu Marktpreisen ist. Vergleicht man die Dollar-Höchst- und Tiefststände, können sich die Preise für Bohrgeräte im Zeitraum einiger Jahre theoretisch verdoppeln. Mit der Lokalisierung halten wir das Preisniveau für die Kunden vor Ort mittelfristig stabil.” In Conroe nimmt man die neue Bauer-Präsenz entsprechend positiv auf. Insbesondere die räumliche Nähe zu den Spezialisten und einem vollständigen Lager wird hoch geschätzt, aber auch die Investition in das eigene Land selbst.
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“Für den letzten Boom waren wir etwas zu spät, für den nächsten sind wir etwas zu früh”, beschrieb Dr. Sebastian Bauer die aktuelle Marktlage. “Dafür können wir sofort reagieren, wenn es wieder los geht.” In den USA herrscht ein enormer Rückstand im Infrastrukturbau – Bedarf für Maschinen ist also da.
Der Einweihungstag bot den Besuchern natürlich die Gelegenheit zur Werksbesichtigung: Ge-fertigt werden in Conroe derzeit die Bohrgeräte BAUER BG12 und BG24, KLEMM KR806, sowie Kellystangen, Bohrrohre und Bohrwerkzeug. Auf dem 320.000 qm großen Gelände, davon sind 12.400 qm Hallen, befinden sich Montage, Stahlkomponentenproduktion, Malerei und Finishinghalle. Auf lange Sicht ist eine komplette Fertigung der Geräte vor Ort geplant.
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